AuslandsHunde

Viele Krankheiten und Verhaltensauffälligkeiten der sogenannten "Straßenhunde", die meist aus dem Ausland stammen, sind herkömmlich schwierig oder gar nicht zu behandeln. Dies habe ich erfahren müssen, als ich mit meinem eigenen Auslandshund im Jahr 2003 von Tierarzt zu Tierarzt ging und ihm wieder und wieder Antibiotika, Entwurmungsmittel, und Cortison gegeben wurden, ohne dass eine dauerhafte Verbesserung seines Zustandes erreicht werden konnte. Ständig übergab er sich, spuckte Würmer, ständig hatte er Durchfall, auch die Blasenentzündung blieb ein Dauergast; die Haut juckte, er war überängstlich und von seinem Normalgewicht weit entfernt.

Zum Glück konnte ich schon damals auf einige Erfahrungen im Bereich der alternativen Behandlung von Hunden zurückgreifen, so dass ich nach einer zugegebenermaßen anstrengenden Phase endlich Erfolge verbuchen konnte, die mich ermutigt haben, diesen Weg weiterhin zu gehen.

Vermehrt kamen Tiere zu mir, die mit Leishmaniose, Ehrlichiose, Borreliose, mit Würmern und anderen Parasiten aus dem Ausland in manchmal erbärmlichem Zustand „eingewandert“ waren. Ihnen zu helfen war und ist mir stets eine Herzensangelegenheit.

Die Schwierigkeiten der Auslandshunde deuten sehr häufig auf einen schlechten Start ins Leben. Sie werden meist viel zu früh von der Mutter getrennt, worunter sie nicht nur psychisch leiden. Parasitenbefall und Vitamin- und Mineralstoffmangel sind fast obligatorisch, wobei nicht die aktuell im Darm vorhandenen Prasiten zählen (die oft mit Wurmmitteln zu beseitigen wären), sondern die Stoffwechselprodukte der Parasiten, die sich im Blut und in den Organen befinden. Für die Tiere sind auch Schimmelpilz- und Candida-Besiedlung oft ein großes Problem. Hierauf positiv Einfluss zu nehmen habe ich mir zur Aufgabe gemacht – zum Wohle der Auslandshunde.

Selbstverständlich profitieren hiervon auch alle anderen Hunde und, wie sich zunehmend herausstellt, auch alle anderen Tierarten!

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